Damit wir uns bei Xtentio für unsere Kunden stetig weiterentwickeln und unsere Mitarbeitenden Spitzenleistungen erbringen, haben wir den Good Practice Award ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen unserer Teammitglieder zu würdigen. Dieser interne Award soll nicht nur exzellente Arbeit anerkennen, sondern auch die Motivation und das Engagement fördern.
Der erste Award geht an Christian Hepp und Arne Kück für ihr ausgearbeitetes „Jira Standard Setup“:
Das Jira Standard Setup. Was steckt dahinter?
Tools, wie zum Beispiel Jira unterstützen Unternehmen dabei, Projekte zu managen und sorgen bei der richtigen Anwendung für Transparenz. Von den mittlerweile hochentwickelten Möglichkeiten innerhalb dieser Tools, werden häufig nur wenige benötigt und noch weniger davon wirklich benutzt. Wenn dann auch noch verschiedene Teams mit verschiedenen Wissensständen gemeinsam im Tool arbeiten, geht der Überblick und damit der eigentliche Nutzen schnell verloren.
Von der Administration über Funktionen bis hin zu Tipps und Tricks für die einfache Anwendung haben Arne und Christian deshalb einen Standard entwickelt, der für verschiedenste Projekte, Teamgrößen, Laufzeiten und andere Variablen verwendet werden kann – ein echter Standard eben!
Damit beantworten sie Fragen wie:
• Wie sieht ein ordentliches Tooling Set-Up aus?
• Wie strukturiere ich einen Workflow?
• Wie manage ich einen Sprint?
Neben generellen Themen wie dem Set-up und den Funktionsweisen von Jira, enthält der Standard auch Erklärungen für die Integration bereits vorhandener Tools (wie Excel oder Confluence). Solche Standards helfen uns nicht nur, von Anfang an Struktur in Kundenprojekte zu bringen, sondern geben auch projektübergreifend Orientierung und steigern – vor allem zum Projektstart – die Effizienz.
Jira Tipps & Tricks
1) Jira–Boards
In Jira können sowohl Kanban Boards als auch SCRUM Boards genutzt werden. In SCRUM Boards gibt es verschiedene Spalten, die den Status (siehe Punkt 2: Workflows in Jira) des jeweiligen Tickets widerspiegeln. Zusätzlich gehört zu jedem SCRUM Board ein Backlog, in dem Aufgaben verwaltet werden. SCRUM Boards bilden daher die Arbeitsgrundlage für Entwickler während eines laufenden Zeitraums (z.B. während eines Sprints). Kanban Boards hingegen verschaffen einen Überblick über alle Aufgaben unabhängig vom aktuellen Bearbeitungsstatus.
Allgemein helfen die Boards dabei, die Arbeit im Team transparent und leicht nachvollziehbar zu machen.
2) Workflows in Jira
Workflows dienen dazu, Aufgaben je nach Bearbeitungsstatus strukturiert im Board verschieben zu können. Dadurch wird transparent, welche Arbeitsschritte wann und vom wem erledigt werden müssen. Außerdem sorgen sie dafür, dass organisatorische Prozesse wie Testings und Freigabeschleifen eingehalten werden. Workflows unterstützen so die Abarbeitung und Finalisierung von Aufgaben.
Wichtig bei Workflows: Alles ist möglich! Damit einhergehend entstehen auch in unserem Kundenumfeld unterschiedlichste Konstrukte. Folgend finden Sie einen Standard-Workflow der sich in Projekten bewährt hat:
2) Die Zeitleiste = Der Phasenplan
Mithilfe der in der Jira-Cloud verfügbaren, „Zeitleiste” kann ein Phasenplan erstellt werden. Die Phasenpläne geben sowohl Stakeholdern als auch dem Projektteam eine Indikation über den Fortschritt und die anstehenden Aufgaben im Projekt.
Oft fehlt dem Business die Möglichkeit, die Entwicklung zu verstehen. Phasenpläne schaffen hier eine Verknüfung zwischen der Lieferebene (Agile, SCRUM, Kanban) und der Managementebene (PRINCE 2.0, IPMA, PMI).
Um die Zeitleiste zu generieren, müssen jeweils „Start”- und „End”-Zeiten in den Objekten hinterlegt werden. Auch Releases können so dargestellt werden. Darüber hinaus ist es auch hier möglich, per Drag & Drop Abhängigkeiten zwischen den Objekten zu definieren.
Die Bedeutung des Good Practice Awards
Mit dem Good Practice Award wollen wir solchen neuen, nutzenstiftenden Praktiken die angemessene Bühne geben, sie anerkennen und im Unternehmen verankern.
Denn Good Practices tragen dazu bei, dass wir uns bei Xtentio für unsere Kunden stetig weiterentwickeln und unsere Mitarbeitenden Spitzenleistungen erbringen. Ganz nach unserem Leitgedanken „Beat yesterday“.
So fördern wir eine Kultur des Miteinanders und der gegenseitigen Unterstützung.